Montag, 28. Juli 2014

"See you later"

Because it is my last blog post and I got asked about my blog several times, I thought that I should write my last post not only in German but also in English.

I have been home now for a month, but it feels like yesterday that I left the United States. I can't describe how I'm feeling. I felt like I got home but I also left home in some kind of way. But all in all I think it is awesome that I can speak that way, because its so much better to be sad about leaving Louisville after one year, looking back on such a beautiful time with so many special and wonderful experiences, than being glad to finally go back home!

I just want to say thank you to everybody one more time! Thank you for making this year so special and unforgettable! It was an adventure I will always remeber.

But let me tell you about the time since I left Louisville.
The stay in Washington was pretty cool. I was able to meet Congresman John Yarmuth and I talked with him about my year. After that we visited the M.LK. Memorial, the F.D.R. Memorial and the Smithsonian museum of natural history. On the day we left there was also and event to recognize that our program became 30 years old. I was asked to hold a speech, how many of you probably knew, and although I was really nervous, I got through it without a mistake and I really enjoyed it. Although these days were intersting and really cool, I felt ready to go home and after a 8 hours flight, I landed in Germany!



I was welcomed by my family and my friends! They waited for me with a german flag, an american balloon, a self-made cake and and and... It felt great to see all of them again after such a long time! Right now, after a month back home, my German is pretty fluently again, but back then it was sooo hard! The first couple days I needed a translater all the time, and my friends came up with the funny idea that I would have to pay a euro everytime I would say something in English, but they stopped counting when we reached 25 times on the ride back home, which is only 30 minutes (laugh).




Not long after I got home I went on vacation to France in Spain and I visited my exchange buddy from Spain in Santander! I was an awesome time and I was glad to see her one more time.



Since then I enjoyed my time in Bochum and the World Cup made everything perfect! You all can't believe how crazy everybody was! After the final everybody went on the streets and it was a big party until the next morning! Sometimes it's still hard to realize it but it was a delight for every German heart.
Now, I still have 3 more weeks of break before the school starts and next week I#m going to visit my sister in Berlin!


So one more time: THANK YOU ALL! It was a wonderful time and I enjoyed every second of it! And it was definetly not a "Good Bye", it was a "See you later!" because I will come back for sure and I hope I will also see some of you in Germany!

Stay as awesome as when I left you all,
your German simon!

"Home Sweet Home"

10 Monate hat es gedauert. 10 Monate, um endlich wieder im eigenen Bett zu schlafen, die eigene Familie und Freunde um sich zu haben  und irgendwie einfach wieder zu Hause zu sein.

Aber langsam. Die letzten Wochen in meiner zweiten Heimat, Louisville, waren auch nochmal aufregend, toll, einzigartigem quasi so wie das ganze Jahr! Mal abgesehen von der Klausur Woche am Ende des Schuljahres, in der man an jedem Tag eine zwei sündige Klausur hat, habe ich nochmal ganz viele neue tolle Erfahrung gemacht. Der letzte Schultag war dann doch schon sehr komisch. Irgendwie fühlte es sich so an, als ob ich schon viel länger Schüler von St. Francis gewesen wäre und dass ich dies auch noch für die nächsten Jahre sein würde und es fiel mir besonders schwer, da ich, im Gegensatz zu meiner Schule in Bochum, wusste, dass ich nie wieder aktiver Schüler dieser super einzigartigen und interessanten Schule werden sei. Aber im Nachhinein verlasse ich St. Francis lieber mit so einem Gefühl, anstatt auf einen Platz zurück zu gucken müssen, der auch für ein Jahr die reinste Hölle hätte sein können.
Ich musste aber nicht lange darauf warten, um viele der Schüler wieder zu sehen, da der letzte Schultag auch der Tag des Abschlusses ist für die "Senior-class". Es war ein wirklich schönes Gefühl meinen Gastbruder auf der Bühne zu sehen, wie er sein Diplom gesehen hat und am Ende auch nochmal eine Rede von ihm zu hören. Generell war der Abschluss ganz traditionell amerikanisch, so wie man ihn sich immer vorstellt: Schöne Reden wurden gehalten, Auszeichnungen verteilt und am Ende natürlich die Hüte in die Luft geschmissen!



In den verbleibenden zwei Wochen genoss ich noch die Zeit die mir mit meiner Gastfamilie und meinen Freunden blieb. Unter anderem besuchten ich einen Freizeitpark, sah mein erstes Baseballspiel, besuchte den Zoo und noch vieles mehr...
Nachdem ich dann auch das SEHR, SEHR, SEHR stressige packen hinter mir hatte, gab meine Gastfamilie an meinem letzten Tag in Louisville eine Abschiedsparty, wo ich die meisten meiner Freunde nocheinmal sehen durfte und mich auch bei ihnen verabschieden musste. Obwohl ich das Verabschieden lieber vermieden hätte, war es nochmal sehr schön die ganzen Freunde zu sehen, die dieses Jahr so super gemacht haben wie es schlussendlich war!




Obwohl ich lange Zeit hatte mich auf den Tag der Verabschiedung vorbereiten konnte, war es dann doch viel schwerer "Good Bye" zu sagen, als ich dachte. So genau stimmt das aber gar nicht, da ich mir vorgenommen hatte, nicht "Good Bye" zu sagen sondern immer "See you later", da dies auf jeden Fall nicht das letzte mal war, dass ich in Louisville war!
Trotz allem kamen wir dann nicht um zahlreiche Tränen herum, aber besser Tränen zu vergießen, nach so einem schönen Jahr, anstatt heil froh zu sein, dass es dann endlich vorbei war, right?

Bevor es dann wieder in die vertraute Heimat ging, verbrachten wir nochmal zwei Tage in Washington D.C., wo wir unter anderem das M.L.K Memorial, das F.D.R. Memorial und auch das Capitol besuchten. Wir hatten sogar die Ehre mit den Abgeordneten zu sprechen, die in unseren jeweiligen Staaten regieren, und ihnen über unser Jahr zu erzählen.
Besonders schön war, dass unser Jahrgang sich glücklich fühlen durfte, an dem 30-jährigen Jubiläum des Programmes teilzunehmen! Es war eine schöne Veranstaltung, und ich wurde sogar von meinem Program ausgewählt eine Rede im "State department" zu halten. Ich fühlte mich sehr geehrt und es war mir eine Freude diese Rede zu halten!



Obwohl diese Tage echt schön waren, war ich dann doch ganz froh endlich die Heimreise anzutreten. Ich konnte auf ein Jahr voller Abenteuer, Spaß und vielen anderen positiven Erfahrungen zurück blicken und kann wirklich jedem es nur zu empfehlen, die Möglichkeit, ein Jahr im Ausland zu verbringen, zu nutzen!



Nach einem mehr oder wenigen 8-stündigen Rückflug, wurde ich dann sehr herzlich von meiner Familie und Freunden empfangen. Vielen Dank nochmal an alle, die da waren!
Nach einem Monat nun, habe ich mich wieder gut eingelebt und bin froh wieder in meinem alten Umfeld so gut angekommen zu sein und auch sehr glücklich all die Leute wieder zu sehen, die ich über ein Jahr vermisst habe! Auch mein Deutsch hat sich wieder einigermaßen verbessert, obwohl es manchmal noch nicht ganz klappt, aber ich denke das gehört einfach zu. Auf jeden Fall hat es sich schon so verbessert, dass ich wie in den ersten Tagen jetzt keinen Übersetzer mehr brauche (lach).



Dies ist dann auch das Ende meines Blogs. Ich bedanke mich für jeden der diesen Blog immer gelesen hat und es hat mir immer Spaß gemacht euch allen auf dem laufenden zu halten. See you later!

Freitag, 23. Mai 2014

NYC, Baltimore, Prom

So da bin ich dann auch wieder mal. Ich bin mir bewusst, dass ich euch 2 Monate warten haben lasse aber ich glaube, dass dies eher ein gutes Zeichen ist, da ich in den letzten Wochen einfach sehr beschäftigt war mit den vielen tollen Sachen hier.

23 Tage. Nur noch 23 Tage!?! Ich kann mich noch erinnern als wäre es gestern, als ich letzten August meinen ersten Blog Post mit den Worten nur noch 22 Tage begonnen habe. Ich wünschte, dass ich die Zeit einfach wieder zurück spulen könnte. Natürlich freue ich mich schon sehr meine Mama (ja du darfst dich angesprochen fühlen), meine ganze Familie und alle meine Freunde wieder zu sehen. Trotzdem wünschte ich dass ich hier noch ein bisschen bleiben könnte. Wenn ich auf die letzten Monate zurück blicke sehe ich all die tollen Erfahrungen, die ich gesammelt habe, all die Freunde die ich hier gemacht habe und die tolle Zeit mit meiner zweiten Familie! Ich finde ein tolles Beispiel dafür, dass ich hier viel erreicht habe ist, dass meine Gast-Mutter, die eigentlich nie sauer auf mich wird, nur sauer auf mich wird, wenn ich erwähne wie viele Tage wir noch gemeinsam haben... (lach)

Themenwechsel. In den letzten Monaten habe ich mich auch realisiert, dass ich vielleicht ein bisschen Deutsch Hilfe brauche wenn ich wieder komme. Seit langen träume und denke ich schon in Englisch, aber mein Deutsch Kenntnisse haben sich kontinuierlich verschlechtert. Zum Beispiel wurde ich einmal von einem anderen Austauschüler gefragt:" Was bedeut "My Name is?" in German?"Meine Antwort war: "Mein Name ist...", was ich für völlig richtig gehalten habe, bis mich ein anderer deutscher Austauschschüler darauf aufmerksam gemacht hat, dass ich auch einfach sagen könnte: "Ich heiße...". Komisches Gefühl, wenn man vergisst seine eigene Sprache zu sprechen. Natürlich ist es auch ein bisschen peinlich, wenn Leute dich hier fragen, was dies und das in Deutsch bedeutet und du es totall vergessen hast. Ups... Ich glaube das gehört einfach zur Austausch Erfahrung dazu!
Was ich auch ziemlich amüsant fand ist, dass ich als ich letzens an einer Konferenz mit vielen anderen Austauschüler, aus der ganzen Welt, teilgenommen habe, hat mir die Mehrheit nich geglaubt, dass ich von Russland wäre und selbst Austauschschüler von Russland dachten, dass ich von ihrme Land wäre....

Naja, lasst mich euch ein bisschen darüber erzählen, was ich hier so in den letzten zwei Monaten gemacht habe.
Nicht lange nach meinem letzen Blog Eintrag hatte ich dann auch eine Woche "Spring-Break" und für mich ging es in eine, der wohl coolsten Metropolen der Welt: New York City! Eine Woche NYC mit 70 anderen Austauschschülern, was will man mehr?
Central Park, Empire State Building, Freiheitstatur, Wall Street, Broadway, Timessquare und und und... Ich muss sagen: in fünf Tagen kann man nicht alles von New York sehen, aber es ist jeden Tag wert und eine einzigartige Erfahrung. Ich werde nie vergessen, wie ganz oben auf dem Empire State Building noch Schnee lag oder das berühmte Broadway play "The Phantom of the Oprah".





Nach NYC ging es dann wieder zurück nach Louisville. Aber nicht für lange! Vom 17. bis zum 23. April durfte ich an der Konferenz BUBW (Better Understand for a Better World) teilnehmen, da ich einer von vier glücklichen Gewinnern von einem Wettbewerb von meiner Organisation war. In Boltimore, die Stadt mit einem der schönsten Hafen, den ich je gesehen habe, habe ich dann mit 50 anderen Austauschschülern von 25 Nationen über unsere Welt gesprochen und wie wir diese einen besseren Platz machen können. Ich hatte die Ehre viele neue Kulturen kennen zu lernen, von denen ich davor noch nie gehört hatte und darf nun auch sagen, dass ich viele Freunde habe in so vielen Teilen der Welt. Ein paar Ausblicke aus diesen Tagen waren, dass ich einen traditionellen Tanz aus Indonesien mittanzen durfte, eine Rede über das Austauschjahr gab, die viele zu Tränen gerührt hat (ohhhhhhh) und am Ende des letzten Abend habe ich dann auch aus Annerkennung von meinen Pakistanischen "Brüdern und Schwestern" die traditionelle Kleidung von Pakistan bekommen. Ich hoffe, dass ich so schnell wie möglich meine Freunde in Indonesien, Pakistan, Thailand, Kirgisistan, Usbekistan und und und besuchen kann.
Oh und obendrein durfte ich auch noch eine Delphin Show sehen, wuhu!




Natürlich war ich nicht nur unterwegs, nein ich ging auch noch zur Schule! DIe Schule lief weitherhin optimal. Auch Leichtathletik lief sehr gut, dafür dass ich es zum ersten mal gemacht habe. Ich konnte in jedem Wettkampf punkten und habe am ender der Saison sogar den "Wyvern Award" bekommen, die höchste Auszeichung die man für einen Sport bekommen kann.

Vor zwei Wochen bin ich dann jedoch nochmal rumgekommen und durfte the "Windy City" besuchen, Chicago. Ich liebte Chicago! Für all die, die NYC zu stressig finden, Chicago ist der perfekte Platz für jeden der es ruhiger angehen lassen will. Aber nur weil es ruhiger ist, bedeutet nicht, dass diese Stadt nicht auch so viele tolle Sachen zu bieten hat!





Last but not least, PROM! Prom ist quasi ein Abschlussball und da meine Schule so klein ist darf jeder teilnehmen. Prom startet schon lange bevor der eigentlichen Veranstaltung, da es hier in Amerika eine Tradition ist, sein Date auf eine aufwendige und pompöse Weise zum Prom zu fragen.
Ich endete ab mit Luftballons in einem Auto und dass ich ganz viel auf das Auto meines Dates geschrieben habe und es hat geklappt, wuhu....
Prom an sich war dann eine einzigartige Nacht mit viel Tanz, Spaß und einfach nur abhängen mit seinen Freunden!


Naja das war's für erste, ich hoffe ich melde mich nochmal bevor ich wieder komme, aber wenn nicht sieht man sich bald!

Dienstag, 18. März 2014

Spring Show Case, March on Frankfort, KUNA...

Zuerst einmal ein festes "Entschuldigung" für alle, die schon lange auf meinen letzten Blog Post warten mussten, aber besser später als nie...

Heute habe ich mal gecheckt wie lange mein Auslandsjahr noch ist und die Antwort ist 88 Tage. Ob ich mich freue? Ob ich traurig werde, wenn ich übers Verlassen denke? Ehrlich gesagt bin ich genau in der Mitte. Einerseits freue ich mich schon meine Familie und meine Freunde wieder zu sehen, andere seit weiß ich jetzt schon (und eigentlich schon seit dem ersten Tag), dass ich jeden und alles hier sehr doll vermissen werde. Mindestens jede Woche werde ich einemal gefragt, ob es denn nicht irgendeine Möglichkeit gäbe mich für ein weiteres Jahr dazu behalten. Obwohl ich immer mit "No:" antworten muss, sehe ich es auch als ein gutes Zeichen, weil ich weiß dass ich hier in ein super Umfeld hereingewachsen bin und jede Menge neue Freundschafften geschlossen habe und alles hier zu einer großen Familie für mich geworden ist.

Whatever, wie ich euch beim letzten mal erzählt habe bin ich nach Indiana gegangen um an einem Austauschschüler Treffen teilzunehmen. Genauso, wie eigentlich jeder neue Erfahrung, die ich hier gemacht habe, war es ein sehr cooles Wochenende. Ich habe Leute aus allen möglichen Ländern kennen gelernt. So z.B. Schüler aus Indonesien, aus Georgien, aus Ägypten und und und... Es war sehr schön die Erfahrungen miteinander zu vergleichen, weil wir alle genau nachvollziehen konnten, was jeder von uns durchmacht. Nachdem wir dann also unsere bisherige Zeit reflektiert und diskutiert haben und uns neue Ziele für die restlichen Monate gesetzt haben, hatten wir dann noch einige Orte zu besuchen. Zuerst sind wir in eine deutsche Bäckerei gegangen. Deutsche Bäckerei? DEUTSCHE Bäckerei! Und es war echt komisch, da diese Bäckerei von einem Mann geführt wird, der wirklich aus Deutschland kommt und der alle seine Produkte aus Deutschland importiert hatte. So hatte er dann z.b. neben allen möglichen typischen deutschen Backwaren ganz viele andere Produkte aus Deutschland wie z.B. den Spiegel von letzter Woche. Insgesamt war es ein bisschen komisch, weil es sich dann doch ein bisschen wie zu Hause an gefühlt hat, aber insgesamt sehr interessant und lustig. Lustig vor allen Dingen, weil uns der Mann eine Präsentation über seinen Laden gegeben hat. Das lustige war, dass er in der Mitte seiner Rede dann aufeinmal von Englisch zu Deutsch gewechselt ist und die anderen deutschen Schüler und ich konnten ihn natürlich verstehen, aber alle anderen haben ihn nur mit offenem Mund an geguckt, bis er realisiert hat, dass er ausversehen zu Deutsch gewechselt ist. Ach ja, wir Deutschen... Naja, am Ende habe ich meiner Familie Ritter Sport Schokolade und Spekulatius Kekse mitgebracht über die sich jeder sehr gefreut hat. Nach dem Besuch der deutschen Bäckerei/Souvenirladen, haben wir uns dann eine Feuerwehr an geguckt, was auch sehr interessant war, da wir eine sehr gute Idee bekommen haben, wie das Leben als Feuerwehr man so aussieht. Zum Ende des Tages haben wir uns dann das Musical "Cats" an geguckt. Ein sehr spezielles Musical, welches aber sehr interessant war und insgesamt auch sehr gut gespielt und gesungen.  So hatte ich insgesamt ein sehr abwechslungsreiches Wochenende hinter mit mit einer Menge neuer Erfahrungen und Spaß.

"Auf meine Hilfe ist verlasst"



Wie ich euch auch beim letzten Mal erzählt hatte, stand dann auch eine Woche Ferien an. Meine Familie und ich haben Ferien in Tampa, Florida gemacht. Jeden Tag um die 30 Grad, schwimmen im Meer, bräunen am Strand, ja so kann man es sich leben lassen. Leider war der ganze Spaß dann nach einer Woche vorbei und es ging wieder ins kalte Louisville
Hier ist es immer noch sehr kalt. Manchmal geht das Thermometer dann mal zu 25 Grad hoch, aber ich bin mir nicht mehr so ganz sicher,ob ich mich darüber freuen soll, weil eigentlich jedes mal, wenn wir einen Tag sehr gutes Wetter haben, werden die nächste Tage kalt und meistens scheint es auch noch, dies passierte z.B. letzten Sonntag.

Expressions

Naja ich bin ja kein Wetter Metereologe sondern jemand der euch über mein Auslandsjahr erzählen möchte. Als wie alle aus den Ferien zurück kamen stand dann auch bald die "Spring Show Case" vor, das Theaterstück von dem ich euch beim letzten mal erzählt hatte. Wir hatten viele, lange, anstrengende aber auch lustige Proben, so hatten wir z.B. einige male Proben von 15:30 bis 21:00 Uhr! Am Ende hatte sich die ganze Arbeit dann aber kräftig gelohnt. Ich hatte eine wunderbare erste Schauspielerfahrung und hoffe, dass dies erst der Anfang war. Nach beiden Shows die wir hatten habe ich ganz viel positivesFeedback bekommen, teilweise von Leuten, die ich bis dahin noch nie gesehen habe. Obwohl ich vor beiden Auftritten nervös war, war am Ende die ganze Aufregung für umsonst, da alles fehlerfrei gelaufen ist und es einfach super viel Spaß gemacht hat, an der Seite meiner Freunde und meines Bruders zu performen.

In der Rolle des "James"
 Am 5. März habe ich dann einen Auslug mit der "Black Students Association (BSA)" in die Hauptstadt Frankfort gemacht. Seit letztem Herbst bin ich Mitglied der BSA und wir treffen uns jeder Woche um neue Them zu diskutieren und speziell die Situation African-Americans in Amerika zu besprechen. Wir sind nach Frankfort gegangen um am "March on Frankfort" teilzunehmen. An diesem Tage sind ganz viele Leute am selben Ort zusammengekommen um am selben Ort zu stehen, wo Martin Luther King Jr. vor 50 Jahren für die Rechte von African-Americans gekämpft hat und am Ende auch gesiegt hat. Wir hörten viele interessante Reden vom "Major of Frankfort, from the Secratary of State" und vielen mehr. Am Ende konnten wir mit dem Gefühl nach Hause gehen etwas gelernt zu haben und diese neue Ideen in unsere Gruppe mit ein zu nehmen.



Letzten Samstag habe ich dann  auch mein zweites Basketball Spiel von der University of Louisville (U of L) gesehen. U of L hat die University of Conneticut deutlich besiegt und es war ein sehr schönes Spiel, insbesondere weil es auch das letzte Heimspiel der Saison war. Jetzt heißt es Daumen drücken für das Tunier über ganz Amerika. GO CARDS!

Vom folgenden Sonntag bis Dienstag habe ich dann an dem "Kentucky United Nation Assemble" teilgenommen, kurz KUNA. Das Prinzip von KUNA ist es, dass jede Schule die teil nimmt, mindestens ein Land respräsentiert. Meine Schule respräsentierte z.B. Sudan und die Türkei. Repräsentieren bedeutet für KUNA dass man ich wie die Uhreinwohner des Landes einleidet, eine kleine Stadt baut, die das Land darstellen soll und man ein Gesetz für sein Land entwirft. Diese Gesetze werden dann professionel diskutiert. Ich hatte sehr viel Spaß da ich einerseits geholfen habe unsere Stadt für die Türkei zu bauen, andererseits durfte ich mich wie Leute aus dem Sudan ankleiden. Außerdem hielt ich oft Reden und bekam viel Zuspruch dafür. Am Ende der drei Tage habe ich dann auch eine Rede gehalten vor über 1000 Leuten. Über was? Über das Gesetz entworfen von Deutschland! Aber ich hielt eine Kontra-Rede , da ich mit der Repräsentierung von Deutschland überhaupt nicht zufrieden war. bevor ich zu KUNA ging war ich besonders aufgeregt wie Deutschland dargestellt wird. Am Ende stellte sich heraus, das die Schüler die Deutschland repräsentiert haben dachten, dass wir in Deutschland 10.000 Sklaven halten, da sie dachten, dass Prostitution Sklaverei ist. Nachdem ich mit ihnen erst mal ein bisschen gescherzt habe und gesagt habe dass" Ja, all meine Freunde sind eigentlich Prosituierte und Sklaverei ist das Hobby jedes Deutschen", habe ich sie aufgeklärt dass in Deutschland Prostitution zwar erlaubt ist, aber es nicht erlaubt ist die Frau zu bestehlen oder zu vergewaltigen, und es somit keine Prostitution ist. Insgesamt haben sie Deutschland total verfehlt, sie hatten z.B. ein Schloss gebaut, dass von innen total dunkel war, da sie der Meinung waren, dass Deutschland nach außen hin ganz nett wirkt, aber es in Wirklichkeit sehr dunkel und düster ist. So war z.B. auch ein Schüler ganz in Schwarz gekleidet, der um sich herum zwei Mädchen an Fesseln waren und die keine Freiheit hatten. Ich weiß ja nicht, was in Deutschland so passiert ist seit ich weg war, aber ich hoffe dass, wenn ich zurück komme es nicht ganz so aussieht.
Davon abgesehen war es eine total coole Erfahrung. Ich habe ganz viel neues über Länder gelernt und wie ist in den jeweiligen Länder so aussieht und was man verändern sollte. Ich hatte das Gefühl, dass meine Stimme wirklich wichtig war und dass ich was verändern kann. Am Ende von drei wunderbaren Tagen, die ich nie vergessen werde, wurde ich dann mit einem Award ausgezeichnet für meine Partizipation (im Moment bin ich stolz auf mich,dass ich so ein Wort noch weiß)und meine total Engagement, was für eine Ehre!





Zurück im Alltag habe ich jetzt noch zwei Wochen Schule und dann Osterferien. Dann geht es endlich in die Stadt die niemals schläft, NEW YORK! Ich kann es schon gar nicht mehr aberwarten und freue mich schon sehr auf ein weiteres Abenteuer, dass ich niemals vergessen werde.
Ich hoffe , ich lasse euch das nächste mal nicht ganz so lange warten, aber bis dahin: ,,Mach'ts gut und lasst es euch gut gehen, wir sehen uns in weniger als 90 Tagen." 

Freitag, 7. Februar 2014

2014: Eiskalt, sportlich, hervorragend

2014. Here we are! Mein erster Blog Post im neuen Jahr und ich kann euch beruhigen: Auch wenn es ein neues Jahr ist ich lebe immer noch in einer hervorragenden Familie, die Schule ist gut und ich habe hervorragende Freunde (das alles trifft natürlich auf Amerika & Deutschland zu).

Naja, wo soll ich denn dann mal loslegen? Warum nicht am Neujahrstag? Silvester war auf jeden Fall sehr nett. Wir hatten Freunde bei uns zu Hause und es war definitiv eine netter Art, um ins neue Jahr rein zu feiern.
Was sich seit Silvester nicht verändert hat? Das Wetter. In den letzten Wochen ist es eigentlich immer sehr kalt, nur an speziellen Tagen geht das Thermometer dann mal hoch zu 10 Grad. Ich erinnere mich noch ganz genau an den Montag bevor die Schule wieder angefangen hat. Wieso? Weil es -18 Grad war! Und nein, ich habe mich nicht nur vertippt und es sollte "-1" Grad sein. Es war zum erfrieren kalt. In den Nachrichten wurde  gewarnt nicht länger als 10 Minuten draußen zu bleiben!
Ach ja und jeder hier fragt mich ob ich denn nicht dieses kalte Wetter gewöhnt sein müsste, weil ich aus Deutschland bin? Da kann ich nur antworten, dass ich mich nicht an das letzte mal erinnern kann als es -18 Grad war.
Naja dieses kalte Wetter und der ganze Schnee hat aber auch einen positiven Effekt: Keine Schule!
Mittlerweile hatten wir schon... vielleicht 6 Tage frei, wegen Schnee, Eis etc. So hatte ich z.B. diese Woche Montag frei wegen Schnee und am Mittwoch frei, weil wir einen Eisturm hatte, was eigentlich es nicht lustig war, da viele Bäume viel Eis abbekommen haben und so gestürzt sind, so z.B. ein Baum der jetzt vor unserer Eingangstür liegt oder ein Baum in unserer Nachbarschaft, der einfach nur komplett mit allen Wurzeln aus der Erde gebrochen ist.

SICK OF THAT SNOW

(Sprachlos)

Wenigstens Schlittschuh laufen kann man bei diesem Wetter!


Genug vom kalten Wetter. In der ersten Woche nach Ferien bin ich zu einer Motor Cross show gegangen! Eine Erfahrung, die ich nicht vergessen werde. Zuerst durften wir auf dem Feld laufen, wo später in vielen verschieden Wettbewerben Motorradfahrer angetreten sind.
Ansonsten bin ich dann auch letzte Woche zum ersten mal zu einem professionellen Basketball Spiel der University of Louisville gegangen. Basketball ist hier viel intensiver als in Deutschland  und nicht nur die NBA Spiele, sondern auch auf College Niveau. Besonders hier in Louisville wird Basketball hoch gehandelt, da letztes Jahr U of L (University of Louisville) die Meisterschaft gewonnen hat. Obwohl Lousville verloren hat, gegen Conneticut, in der letzten Minute, mit nur drei Punkten, wo war ich stehen geblieben? Oh, ja, obwohl Louisville verloren hat, war es ein sehr sehr gutes Spiel und eine einzigartige Atmosphäre.





Und da wir gerade schon über Sport sprechen. Das wohl größte Sport Ereignis im ganzen Jahr fand letzten Sonntag statt: Der Super Bowl! Mal abgesehen davon, dass das Spiel nicht das beste war, da Seatlle Denver einfach nur zerstört hat (und Manning zum weinen gebracht hat), war es ein echt cooles Ereignis. Ich denke jeder, der die Halbzeit Show gesehen hat, kann mir da nur zustimmen. Was dieses Jahr aber besonders war ist, dass ich zum ersten mal die weltberühmten amerikanischen Werbungen während des Super Bowl sehen konnte: Mein Fazit... ahhh.. Ich bin mir da nicht so genau sicher. Jede Werbung versucht einfach nur sehr tiefsinnig zu sein, viel Action und Aufwand zu verbinden, aber dann am Ende auch nur für ein Bier oder ein Auto zu werben. Da habe ich mich doch das ein oder andere mal gefragt: ,, Soll ich dieses Auto jetzt kaufen, nur weil ein kleines Mädchen gerade auf einem hohen Berg stand? Oder sollte ich sofort los laufen und dieses ganz bestimmte Bier kaufen, weil ein Pferd einem Hund folgt?

Naja genug von Sport. Wie ich am Anfang schon gesagt hat, geht es mir weiterhin hervorragend. Ich kann mir gar nicht vorstellen wie ich in ein paar Monaten das hier alles verlassen soll? Immerhin habe ich ja noch ein paar Monate um eine Maschine zu entwickeln, die mich in zwei spaltet...
In der Schule habe mich zum allersten mal für ein Theaterstück vorgespielt, mit positivem Ausgang! Ich bin in drei Stücken (was nur ganz ganz wenigen gelungen ist!). Ihr fragt in drei Stücken, aber hast du nicht gerade gesagt, dass du dich für EIN Theaterstück beworben hast? Das ist schon richtig, aber das Theaterstück, was bei uns in der Schule im Frühling aufgeführt ist, ist in 8 verschiedene Stücke unterteilt. Das besondere ist, dass jedes dieser Stücke von Schülern geschrieben ist. Bisher hatten wir schon zum ersten mal Proben und es macht einfach nur wahnsinnig Spaß! Aber natürlich ist auch Ernst damit verbunden, denn nächste Woche müssen wir alles schon auswenig kennen und ich habe noch nicht mal all meine Scripte bekommen... HILFE!
Wie auch immer, letzte Woche hatte ich meinen ersten Auftritt mit meinem "Lion-Dance" Team (wenn ihr euch daran noch erinnert?) und es lief hervorragend. Wir wurden sogar eingeladen professionelle Akrobaten nächste Woche zu treffen.

Dieses Wochende fahre ich nach Indianapolis (Indiana) um an einem Austauschüler Treffen teilzunehmen und dann ist bald auch schon Winterferien! Winterferien? Winterferien! Ja, die die Ferien die wir um Weihnachten hatten, waren nur "Holdiay" Ferien und jetzt haben wir übernächste Woche nochmal eine Woche "Winter" Ferien.

Ich hoffe, dass ich euch das nächste mal schneller Neuigkeiten mitteilen kann, aber falls ihr nach mehr Lesestoff seit, könnt ihr meinen Artikel auf meiner Schule-Homepage lesen oder ein Interview von meiner Mama über meinen Auslandsauftenthalt.
Schule Interview
Interview meiner Mutter

Sonntag, 29. Dezember 2013

X-mas & alles drum und dran

Ich hoffe ihr alle hattet ein frohes Weihnachten, hattet viel Spaß und ich hoffe, dass alles so verlief, wie ihr es euch vorgestellt habt. Ich hatte ein wunderbares Weihnachten und eine Menge Spaß, aber dazu später.

Zuerst einmal habe ich momentan 2 Wochen "Winter break", bedeutet ich habe die Woche mit all den finalen Klausuren hinter mich gebracht. Mittlerweile habe ich auch meine Noten und Kommentare von meinen Lehrern für das erste Halbjahr bekommen, welche insgesamt zufrieden stellend waren und ich als "Austauschschüler" sehr zufrieden bin. Obwohl ich meine Schule sehr mag, bin ich gerade sehr glücklich auch mal wieder Ferien zu haben (Wäre ja auch irgendwie krank wenn nicht).

Da die Schule dann auch endlich vorbei war konnte ich mich auch ganz auf die Vorweihnachtszeit einstellen. Dies fiel mir überhaupt nicht schwer, weil die Amerikaner sehr früh und sehr doll in Weihnachtlaune sind. Rund um die Uhr läuft hier einen Monat vor Weihnachten ein Sender im Radio, der nur Weihnachtslieder spielt. SO kam es dann auch, dass ich einige deutsche Weihnachtslieder gehört habe. Desweiteren nutzen die Amerikaner auch wieder Weihnachten um ihre Häuser schön zu beschmücken. So habe ich in einigen Vorgärten Rentiere, Pinguine, Schneemänner und vieles mehr gesehen. Auch der Weihnachtsbaum ist natürlich sehr wichtig. 2 oder 3 Wochen bevor Weihnachten habe ich mit meiner Familie unseren Weihnachtsbaum gekauft. Schlussendlich kauften wir eine 3.5 Meter große Tanne. Natürlich war es nicht so einfach den Weihnachtsbaum auch aufzustellen, aber nach 2 mal umkippen stand der Weihnachtsbaum dann auch und steht mittlerweile immer noch. Wer jetzt aber denkt, dass es sich damit getan hat, der hat keine Ahnung. In meiner Familie ist es eine Tradition den Weihnachtsbaum mit allen möglichen Ornamenten zu schmücken, jeder in der Familie hat seine eigenen Ornamente, jedes hat eine Bedeutung und jedes Jahr kommen neue dazu. So haben wir z.B. Wale, Pinguine, Hunde, Katzen, Kentucky-Derby und viele mehr Ornamente am Baum hängen. Und ich will nichts vorwegnehmen,aber am Ende bekam auch ich ein paar Ornamente und sogar einen Schneeman, der vor dem Brandenburger Tor steht.


Mein Lieblings Ornament


Ein paar Tage vor Weihnachten erledigte ich dann auch meine letzten Weihnachtseinkäufe und hatte damit alles erledigt. Bevor Weihnachten fand eine Party für all die Austauschschüler im Kreise Louisville. So waren Brasilien, China, Vietnam, Schweden, Spanien, Australien und natürlich Deutschland unter einem Haus vereint. Eine wirklich gute Erfahrung, da man verschiedene Meinungen austauschen konnte und dennoch das Austauschjahr au verschiedenen Perspektiven kennen lernen und auch neue Kulturen kennen lernen. Was mir natürlich gefiel war, dass jeder musste etwas mitbringen von seinem Heimatland - und Oh Mein Gott - brasilianisches Dessert! Naja genug über's Essen geredet.
Kurz Vor Weihnachten besuchte ich dann auch mit meiner Familie das Ballett "der Nussknacker", was wirklich interessant war.

Unser Hund in Weihnachtslaune

Dann war es auch endlich soweit. Weihnachten stand vor der Tür. Ein großer Unterschied ist, dass es hier Geschenke am 25 morgens gibt. Aber wie jeder weiß, geht es an Weihnachten nicht um Geschenke, sondern um mit der Familie zusammen zu sein. So ging ich am 24 Abend s zusammen mit meiner Familie in die Kirche und bevor wir los gingen hatten wir alle ein super gutes Weihnachtessen, zubereitet bei meiner Gastmutter. Außerdem schauten wir alle zusammen "White Christmas" weil das hier ebenfalls eine Tradition ist. Am 25 morgens machten wir dann also Bescherung. Ich bekam ein paar nette Geschenke und hatte eine Menge Spaß. Alle meine Geschenke gefielen mir sehr doll und das zeigt auch mal wieder, wieder gut meine Familie mich kennt und weiß, was mir gefällt. Besonders glücklich war ich aber auch über die Geschenke, die ich auch Deutschland bekam, für die ich mich auch nochmal über meinen Blog sehr doll bedanken will!



Geschenk von meiem Gastbruder

Meine eigene Weihachts-Socke
Da Weihnachten auch eine Zeit der Familie und der Freunde ist, dachte ich natürlich auch an alle meine Freunde und meine Familie in Deutschland. Natürlich vermisse ich euch alle sehr, aber ich will euch alle wissen, dass ich hier eine super Zeit habe. Ich fühle mich hier sehr wohl und kann das nächste halbe Jahr gar nicht abwarten und kann es eigentlich gar nicht glaube, dass die Zeit so schnell vergeht. Ich will gar nichts daran denken dieses tolle Umfeld verlassen zu müssen und deshalb genieße ich einfach den Rest meiner Zeit, so wie ich es mit der ersten Hälfte des Jahres gemacht habe.

Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und dass all eure Vorsätze für das neue Jahr in Erfüllung gehen! I wish y'all a happy new year!

Montag, 2. Dezember 2013

KYA, Thanksgivvukah & Black Friday

Dieses mal bin ich ein bisschen schneller dazu gekommen euch auf dem Laufenden zu halten als sonst, bestimmt auch, weil ich Mittwoch, Donnerstag & Freitag frei hatte (wuhu!), aber dazu später...

Und vielleicht findet ihr es nebensächlich, aber manchmal ist es total verrückt, was so passiert wenn man über 3 Monate in einem anderen Land mit einer anderen Sprache ist. Gerade eben habe ich bis zu 10 Zeilen meines Blogs geschrieben, bis mir auffiel, dass alles in Englisch war & mir wurde schon oft die Frage gestellt, ob ich denn schon auf Englisch geträumt habe und ja es war soweit! Normalerweise haben die Personen in meinen Träumen eigentlich keine Sprache(?!?!) aber letzte Woche hatte ich einen Traum in englisch, aber auch in italienisch, also keine Ahnung was in meinem Kopf vorgeht...

Aber was soll's (haha). Vom Donnerstag vorletzter Woche bis Samstag vorletzter Woche war ich ein Teilnehmer von KYA. KYA bedeutet Kentucky Youth Assemble. Und kurz gesagt war es ein drei tägiges zusammenkommen von Jugendlichen, die für drei Tage also Politiker gehandelt haben. Um euch mal ein bisschen das Konzept zu erklären:
Zu KYA geht man als Abgeordneter seiner Schule und man wird in drei verschiedene Gruppen unterteilt: Judikative, Exekutive & Legislative. In diesen Gruppen gibt es auch Freiwillige, die "Billauthors" genannt werden. Die "Billauthors" müssen vor KYA Gesetzte entwerfen. So hatte z.B. meine Schule zwei Gesetzte. Das erste Gesetzt beinhaltete, dass Diskriminierung gegen Homosexuelle und andere Gruppen mehr ins Gesetz eingeführt wird und das zweite Gesetz sorgte dafür, dass es mehr öffentliche Plätze für Brustfütterung in Kentucky geben sollte.
Anschließend wird man dann vor Ort in die verschiedenen Gruppen unterteilt und an spricht über die Gesetzte,lässt die "Bill Authors" präsentieren, hält Pro&Kontra Reden und stimmt schlussendlich ab, ob das Gesetz verabschiedet werden sollte. Des Weiteren kandidieren 14 Schüler für das Amt des "Govenors". Diese hielten reden, hatten ihre eigene Wahlkampagne, und ja ... alles in allem sehr professionell. AM zweiten Tag besuchten wir außerdem das Kapitol von Kentucky, was quasi wie der Bundestag in Deutschland ist. Dort wurden nochmal Gesetzte diskutiert und verabschiedet, alles an dem Ort, wo es auch die richtigen Politiker machen. Und man darf auch nicht vergessen, dass man sich passend anziehen musste. So wurde man wieder auf sein Zimmer geschickt, wenn man keinen Anzug, Anzughose, Anzugsschuhe & keinen Blazer trug. Man sollte sich halt wie richtige Politiker verhalten. Aber obwohl sich das ein bisschen ernst anhört und es auch war, war alles auf lockere Ebene und ich hatte eine Menge Spaß, habe gute Erfahrungen gesammelt und viele neue Freunde von verschiedenen Schulen in Kentucky gemacht. Besonders cool war der letzte Abend, an dem Spiele, Karaoke, ein Tanz und vieles mehr angeboten wurde. Insgesamt war es also eine weiter sehr coole Erfahrung, die ich machen durfte und wir waren sogar als Schule sehr erfolgreich, obwohl wir nur eine der kleineren Schulen waren. Wir bekamen Preise für "the Outstanding Delegation" & den "Lifeaward", weil wir immer richtig angezogen waren, uns nie daneben benommen haben, immer für Stimmung gesorgt haben und einfach cool drauf waren. WYVERNS SWAG!

Capitol in Frankfort
Capitol von innen

 Am letzten Donnerstag war dann endlich worauf ich lange gewartet hatte... THANKSGIVING! Und Thankgiving war auch der erste Tag von Chanukah! (was nur einmal in ca. 8000 Jahren passiert) Und deshalb heißt es THANKSGIVVUKAH. Und ich bin so glücklich, dass ich Chanukah mit meiner jüdsichen Famile zu feiern. Ein echt nettes, familäre Fest, gut ,dass Chanukah 8 Tage lang ist. So um aber zu Thanksgiving zu kommen:
Aufgestanden bin ich um 9 Uhr um die Macy's Thanksgiving Parade zu sehen. Eine Parade, wie aus Filmen. Viele coole Wagen mit riesen Balons und vielen Show Acts.
Chanukah

Macy's Parade 

Während ich die Parade verfolgte aß ich einen Yoghurt und eine Banane. Warum ich das erwähne? Weil ich mir danach vorgenommen hatte, den Rest des Tages nicht mehr zu essen. Dies war dann auch erfolgreich und hatte ich am Ende auch gelohnt. Es war wie in einem dieser amerikanischen Filme, wo Thanksgiving immer mit einer Menge an Essen beschrieben wird. Aber ich glaube man kann das keine Menge nennen. Oh nein! Ich glaub, so viel könnte ich in einem Monat essen (haha). Wir hatten einen 19 Pfund Truthahn, Stuffing (ein großer Misch aus Kartoffeln, Brot & Apfel und nun eines meiner neuen Lieblingsessen), Süßkartoffeln, Grüne Bohnen und und und... Oh aber das war noch lang nicht alles. Nicht dass wir alle schon kurz vor'm platzen waren, nein es fehlte noch die Desserts. Wir hatten 4 verschiedene Kuchen und einer war besser als der andere. Einfach unglaublich. Kennst ihr dass, wenn man sagt, dass man kurz vom platzen ist? Seit Thanksgiving würde ich sagen, dass man das nur sagen kann, wenn man einmal an einem Thanksgiving-diner teilgenommen hat. Und da ich auch hier wieder von meiner super Gast-Familie profitieren kann, da jeder in meiner Familie eine/ein super Köchin/Koch ist, schmeckt alles unglaublich. Oh und wer glaubt, dass nach Thanksgiving das ganze gute Essen vorbei ist, oh nein... In meiner Familie macht mein Gast-Vater eine familiäre Spezialität, Gambo. Gambo ist eine Suppe quasi aus den Resten vom Truthahn aus Thankgiving und noch vielem mehr. Klingt vielleicht ein bisschen komisch, ist aber sooo lecker.
Turkey

A Shutout of my thanksgiving diner

Uffa

Das berühtme Halla von meiner Gast-Mutter

Deeeeeeesserts

Nach dem ganzen Essen war Thanksgiving für mich aber noch nicht vorbei. Um 12 Uhr nachts bin ich dann mit meinem Bruder shoppen gegangen. Für alle die, die jetzt nochmal einen Satz zurück springen und sich vergewissern, dass es nicht doch 12 Uhr Mittags war, die muss ich enttäuschen, es war 12 Uhr Nachts. Wieso? Weil am Tag nach Thanksgiving ist hier in allen Läden alles reduziert. Bedeutet: ANSTURM! Was an dagegen machen kann? Hm.. jaa... um 12 Uhr Nachts die Läden anstürmen.  Ich dachte mir so: ,, Joa, das sollte helfen." Ahhhh, nicht wirklich. Die Läden waren soo voll. Naja, am Ende war es wie alle anderen neue Entdeckungen, eine neue nette Erfahrung (haha) und ein paar nette Sachen abgestaubt und konnte dann um halb drei nachts glücklich schlafen gehen.

Hier in Louisville ist es momentan nicht ganz so kalt, aber nächstes Wochenende mache ich einen Trip nach Chicago mit meiner Austauschorganisation und in Chicago wird es kälter als 0 Grad sein. Yeah... Sonst helfe ich diese Woche in der Crew für das schuleigene Theaterstück, da ich da in der Crew bin und ja hört sich nach einer Menge Spaß an. Sonst habe ich jetzt noch 2 Wochen Schule und dann in der Woche vom 16.12 bis zum 20.12 habe ich meinen finalen Klausuren. Das System ist hier nicht wie in Deutschland, wo man meistens die Tage vor Weihnachten oder vor den Sommerferien nichts mehr macht, weil die Noten eh schon feststehen. Nein, hier werden die finalen Klausuren jeweils in der letzten Woche geschrieben und dann hat man frei. Jeder Tag dieser Woche hat ein bestimmtest Klausur Thema, so werden an einem Tag nur Mathe Klausuren geschrieben und z.B. an einem anderem Tag nur Naturwissenschaftsklausuren. An jedem Tag hat man nur eine Klasuur jeweils Vormittag oder Nachmittag. Ich werde Klausuren in Mathe, Chemie, Englisch und in US History haben. Und wer hier jetzt zählen kann, der hat gemerkt, dass die nur 4 Fächer sind, bedeutet ich habe einen Tag frei und nach dieser Woche zwei Wochen Ferien. Yeeeees!

Mit diesem Ausbruch von Freude beende ich dann auch mal meinen Post und wünsche euch allen eine schöne Vorweihnachtszeit!                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                           


Montag, 18. November 2013

Halloween, Laser Tag, First Football Game ...

Seit gestern bin ich jetzt schon 100 Tage in den USA und ich will kein zu langes Fazit machen,aber meine Familie ist wie eine zweite Familie für mich, in der ich mich vom Anfang an integriert fühlte. Da meine Familie hier wie meine zweite Familie ist, kann ich wohl sagen, dass meine Schule wie meine dritte Familie ist. Insgesamt fühle ich mich hier soo wohl, soo heimisch und bin sehr glücklich, dass ich noch 7 weiter Monate hier habe.

Vor zwei Wochen war der 31.10, was bedeutet... yeah Halloween. Und Halloween ist hier eine große Sache. Wie ich schon in meinem letzten Post gesagt habe, werden alle Häuser geschmückt und teilweise mit den verrückttesten Sachen, unvorstellbar. Und was auch anders ist im Gegensatz zu Deutschland, jeder verkleidet sich hier. so hatten wir dann am Halloween Morgen eine Halloween Parade in der Schule. Es waren eine sehr reelle Puppe, typische amerikanische Mädchen, Navy Soldaten, Kim Karadashian und vieles mehr. anwesend Nachdem ich mich schon am Samstag als Banane mit einer netten Brille verleidet hatte, was anscheinend echt gut ankam und die Banane damit die Bude rockte, verkleidete ich mich an Halloween als verstorbener Ehemann und bildete mit einem anderen Mädchen ein totes Ehepaar.



 Vor gut zwei Wochen probierte ich dann wohl eines der lustigsten, aber auch anstrengendsten Dinge seit ich hier bin. Laster Tag! Ja nicht nur Barney Stinson in How I Met your Mother kann das spielen, es ist echt und macht einfach jede Menge Spaß. Bevor unserem ersten Spiel machte ich noch Witze darüber, dass ich mir vorstellen kann, wie manche das Spiel wohl wirklich ernst nehmen und sehr intensiv spielen. Jaaaa... am Ende stellte sich heraus das ich einer von diesen Menschen bin. Wer Laser Tag nicht kennt, hier kurz die Regeln. Man wird getrennt in 3 unterschiedliche Teams und jeder bekommt eine Laserpistole, welche natürlich nicht weh tut und ja der Rest ist eigentlich ganz einfach. Zielen, Schießen, lachen und wegrennen. Am folgenden Montag machte ich dann denn Vorschlag Laser Tag als eine Sportart an meiner Schule einzuführen oder einen Club zu gründen. Dies ist dann wohl meine Mission für das restliche Jahr.

Am 2ten November nahm ich dann an einem kleinen Marathon (5 Kilometer) gegen Obdachlosigkeit teil. Wie kann man den Tag schöner starten, als einen Mini-Marathon zu laufen und Obdachlosen zu helfen. Nachdem Rennen dachte ich mir aber, dass ich wohl was lustigeres für den Rest des Tages vertragen könnte, also ging ich zur Improv Show von meiner Schule, in welcher auch mein Bruder ist. Improv bedeutet Improvisieren und im Grundsatz ist es improvisierte Comedy. Sieht ziemlich einfach aus, ist aber viel schwerer, weil man zwar trainieren kann,aber eigentlich nie wirklich, weil in jeder Show fragt die Improv Group dann das Publikum nach Vorschlägen und Ideen und muss aus diesen dann improviseren. Ich finde das sollte es auch in Deutschland geben, weil es einfach nur lustig und nett anzusehen ist.

Und ich finde es wird jetzt auch mal Zeit mich für alle meine Rechtschreibfehler und Grammatikfehler zu entschuldigen. Wenn manche von euch nicht so nett wären und mir nicht sofort immer alle meine Fehler auflisten würden, haha .....
Naja, ich denke mal, das eine Deutschlehrer meinenBlog nicht verfolgen, wenn sie würden, würde er bestimmt keine gute Deutsch Note geben. Aber es ist echt verrückt, ich vergesse viel Wörter, oft fällt mir nur das englische Wort ein, ich finde die englische Lösung meist "schöner" und versuche die Englische Satzstruktur auf die deutsche zu übertragen. Und ja.. als ich letzte Woche dann mal meinen Blog einigen meiner Schulfreunde präsentierte und ich es übersetze, dachte ich mir die ganze Zeit: "Dieser Satz macht gar keinen Sinn!". Naja ich habe nicht das größte Bedenken, dass wenn ich zurück in Deutschland bin, meine DeutschKenntnisse schnell wieder zurück kommen werden. Und oh ja falls sich jemand fragt, ob ich schon in englisch träume, da habe ich eine kurze und komische Antwort. Die Menschen in meinen Träumen haben keine Sprache. Ende.
Oh und was ich vergaß: DANKE, DASS ES DICH GIBT RECHTSCHREIBPROGRAMM, DANKE!

Am letzten Freitag machte ich mit meiner U.S. History Klasse einen Ausflug ins Kino. Wir schauten "12 years as a slave". Ein sehr, sehr, sehr beeindruckender Film über Sklaverei in Amerika. Spannende Story, atemberaubende Schauspieler und beeindruckende Bilder. Während des Films fingen sogar einige meiner Mitschüler an zu weinen, weil der Film so intensiv war, und nach dem Film waren viele beschämt über Amerika. Also wer die Möglichkeit bekommt, diesen Film zu sehen, sollte sie nutzen.

Gestern war es dann auch soweit. Mein erstes Football game in Amerika. Es war ein College Football  Spiel, aber wer jetzt denkt "Oh nur College-Football und NFL", der hat noch nie ein College Football Spiel gesehen. Die Leute sind hier echt verrückt, wenn es um College Football geht, quasi wie wir Deutschen, wenn es um Fußball geht. Die ersten Fans kommen schon 6 bis 7 Stunden oder noch früher zum Stadion, um sich Stühle aufzustellen, den Grill an zuschmeißen und einfach um ein bisschen Spaß zu haben und die Vorberichtserstattung zu verfolgen. Gestern spielten "University of Louisville" gegen Houston. Es war eine super Atmosphäre im ganzen Stadion, welches ausverkauft war und es hat eine Menge Spaß gemacht. Besonders lustig finde ich, dass man, wenn ein Foul oder etwas ähnliches passiert, wird dem Schiedsrichter ein Mikrofon gegeben und jeder kann seine Entscheidung verstehen, was dann positive als auch negative Folgen der Fans folgen lässt. Insgesamt waren die "Cheers" sehr cool und im Laufe des Spiels habe ich die Regeln immer besser verstanden. Und was ich natürlich nicht vergessen darf ist, dass University of Louisville 20:13 gewonnen hat, also GO CARDINALS !





In den nächsten Tagen stehen dann mal wieder Tests an, Thanksgiving ist vor der Tür und am nächsten Wocheende werde ich an einem Schülertreffen teilnehmen. Es heißt KYA (Kentucky Youth Association). Ich halte euch auf dem Laufenden!