Vor zwei Wochen war der 31.10, was bedeutet... yeah Halloween. Und Halloween ist hier eine große Sache. Wie ich schon in meinem letzten Post gesagt habe, werden alle Häuser geschmückt und teilweise mit den verrückttesten Sachen, unvorstellbar. Und was auch anders ist im Gegensatz zu Deutschland, jeder verkleidet sich hier. so hatten wir dann am Halloween Morgen eine Halloween Parade in der Schule. Es waren eine sehr reelle Puppe, typische amerikanische Mädchen, Navy Soldaten, Kim Karadashian und vieles mehr. anwesend Nachdem ich mich schon am Samstag als Banane mit einer netten Brille verleidet hatte, was anscheinend echt gut ankam und die Banane damit die Bude rockte, verkleidete ich mich an Halloween als verstorbener Ehemann und bildete mit einem anderen Mädchen ein totes Ehepaar.
Am 2ten November nahm ich dann an einem kleinen Marathon (5 Kilometer) gegen Obdachlosigkeit teil. Wie kann man den Tag schöner starten, als einen Mini-Marathon zu laufen und Obdachlosen zu helfen. Nachdem Rennen dachte ich mir aber, dass ich wohl was lustigeres für den Rest des Tages vertragen könnte, also ging ich zur Improv Show von meiner Schule, in welcher auch mein Bruder ist. Improv bedeutet Improvisieren und im Grundsatz ist es improvisierte Comedy. Sieht ziemlich einfach aus, ist aber viel schwerer, weil man zwar trainieren kann,aber eigentlich nie wirklich, weil in jeder Show fragt die Improv Group dann das Publikum nach Vorschlägen und Ideen und muss aus diesen dann improviseren. Ich finde das sollte es auch in Deutschland geben, weil es einfach nur lustig und nett anzusehen ist.
Und ich finde es wird jetzt auch mal Zeit mich für alle meine Rechtschreibfehler und Grammatikfehler zu entschuldigen. Wenn manche von euch nicht so nett wären und mir nicht sofort immer alle meine Fehler auflisten würden, haha .....
Naja, ich denke mal, das eine Deutschlehrer meinenBlog nicht verfolgen, wenn sie würden, würde er bestimmt keine gute Deutsch Note geben. Aber es ist echt verrückt, ich vergesse viel Wörter, oft fällt mir nur das englische Wort ein, ich finde die englische Lösung meist "schöner" und versuche die Englische Satzstruktur auf die deutsche zu übertragen. Und ja.. als ich letzte Woche dann mal meinen Blog einigen meiner Schulfreunde präsentierte und ich es übersetze, dachte ich mir die ganze Zeit: "Dieser Satz macht gar keinen Sinn!". Naja ich habe nicht das größte Bedenken, dass wenn ich zurück in Deutschland bin, meine DeutschKenntnisse schnell wieder zurück kommen werden. Und oh ja falls sich jemand fragt, ob ich schon in englisch träume, da habe ich eine kurze und komische Antwort. Die Menschen in meinen Träumen haben keine Sprache. Ende.
Oh und was ich vergaß: DANKE, DASS ES DICH GIBT RECHTSCHREIBPROGRAMM, DANKE!
Am letzten Freitag machte ich mit meiner U.S. History Klasse einen Ausflug ins Kino. Wir schauten "12 years as a slave". Ein sehr, sehr, sehr beeindruckender Film über Sklaverei in Amerika. Spannende Story, atemberaubende Schauspieler und beeindruckende Bilder. Während des Films fingen sogar einige meiner Mitschüler an zu weinen, weil der Film so intensiv war, und nach dem Film waren viele beschämt über Amerika. Also wer die Möglichkeit bekommt, diesen Film zu sehen, sollte sie nutzen.
Gestern war es dann auch soweit. Mein erstes Football game in Amerika. Es war ein College Football Spiel, aber wer jetzt denkt "Oh nur College-Football und NFL", der hat noch nie ein College Football Spiel gesehen. Die Leute sind hier echt verrückt, wenn es um College Football geht, quasi wie wir Deutschen, wenn es um Fußball geht. Die ersten Fans kommen schon 6 bis 7 Stunden oder noch früher zum Stadion, um sich Stühle aufzustellen, den Grill an zuschmeißen und einfach um ein bisschen Spaß zu haben und die Vorberichtserstattung zu verfolgen. Gestern spielten "University of Louisville" gegen Houston. Es war eine super Atmosphäre im ganzen Stadion, welches ausverkauft war und es hat eine Menge Spaß gemacht. Besonders lustig finde ich, dass man, wenn ein Foul oder etwas ähnliches passiert, wird dem Schiedsrichter ein Mikrofon gegeben und jeder kann seine Entscheidung verstehen, was dann positive als auch negative Folgen der Fans folgen lässt. Insgesamt waren die "Cheers" sehr cool und im Laufe des Spiels habe ich die Regeln immer besser verstanden. Und was ich natürlich nicht vergessen darf ist, dass University of Louisville 20:13 gewonnen hat, also GO CARDINALS !
In den nächsten Tagen stehen dann mal wieder Tests an, Thanksgiving ist vor der Tür und am nächsten Wocheende werde ich an einem Schülertreffen teilnehmen. Es heißt KYA (Kentucky Youth Association). Ich halte euch auf dem Laufenden!





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