Sonntag, 25. August 2013

Erste HS Woche, erstes Tor und vieles mehr...

Meine erste HS Woche habe ich mittlerweile hinter mir und es ist viel passiert.

Zu aller erst war ich letztes Wochenende mit meiner Familie auf der State Fair. State Fair ? Was das ist ? Es ist ungefähr zu vergleichen mit einer Mischung aus Rummel, Jahrmarkt, Konzerten und vielem mehr. Aber alles in riesig!
Es gibt vieles zu besichtigen, wie z.B. den größten Kürbis, die größte Wassermelone, das größte Schwein, die größte Kuh ... Aus allem wird ein Wettbewerb gemacht. Es gibt allein eine Halle, die, glaube ich, bisschen länger als ein Fußballfeld ist, sich nur um Häschen, Gänse und weitere Tiere kümmert. Des Weiteren gibt es auch Backwettbewerbe. Ohhhhhhhhh, diese Kuchen. Viel zu schön um sie zu essen.
Wenn wir schon bei Essen sind, auf der State Fair habe ich das wohl berühmteste Essen auf der State Fair probiert. Einen Donut Burger. Ein Donut der zwischendrin einen Bulette hat. Hört sich komisch an? Hat auch komisch geschmeckt, aber mir wurde gesagt, dass muss man probiert haben.


Kuuuuuuuuuchen
Größter Kürbis
Größte Wassermelone


Montag (letzter Ferientag) habe ich dann noch mal die Ferien genossen und habe mir das erste Pflichtspiel meiner neuen Fußballmannschaft angeguckt. Ja, das mit dem Fußball ist hier auch so eine Sache. Ich bin immer noch nicht spielberechtigt, mein Gastvater meinte, es liegt bestimmt daran, dass es kein deutsches Büro ist. Naja Donnerstag steht das nächste Spiel an und ich hoffe bis dahin ist alles geklärt, weil ich kann momentan sogar nicht mal mit trainieren. ABER, obwohl ich noch nicht trainiert habe und auch noch kein Spiel gemacht habe, habe ich schon mein erstes Tor geschossen :D
Beim Spiel am Montag hat der Moderator wohl die ganzen Namen und alles vertauscht und, als dann meine Mannschaft ein Tor geschossen hat, hieß es aufeinmal " goal for St. Francis trough SIMON Spengler". Alle Eltern auf der Tribüne haben sich gefragt, "who is Simon?". Haha.
Und was eigentlich noch lustiger ist, dass gerade während ich meinen Blog schreibe, meine Gastmutter vorbei kam und mir den Brief gegeben hat, in dem steht, dass ich spielberechtigt bin !
Mein erstes Spiel habe ich somit am Donnerstag. Training habe ich hier außerdem jeden Tag. Und auch sonst ist vieles anders hier im Fußball. Man kann so viele Spieler einsetzten, weil man will., es gibt keine Nachspielzeit, vor jedem Spiel wird die Nationalhymne gesungen, es gibt eine Anzeige und jeweils einen Moderator und es gibt offizielle Linienrichter.

So jetzt aber mal zur High School. Wer es noch nicht weiß, meine HS ist eine Privat School mit nur 135 Schülern. Ich habe aber festgestellt, dass dies eine sehr entspannte Atmosphäre ist. Man könnte gar sagen, dass die ganze Schule eine große Familie ist, so nett ist jeder zu jedem. Auch die Lehrer sind total nett und offen. So finde ich es z.B. unvorstellbar, dass in Deutschland ein Lehrer während des Lernens Musik anmacht. Hier nicht. Wirklich eine schöne Atmosphäre. Auch mit meinen Fächern komme ich gut zurecht.
Ich habe: US History, Algebra 2, English 3, Modern China, Chemistry & Photography & eine Free Period und da Photography nur Montags und Mittwochs statt findet, habe ich an den restlichen Tagen 2 Frei Stunden. Ich verstehe das meiste vom Unterrichtsstoff, natürlich noch nicht alle Fremdwörter, aber das kommt bestimmt noch. Am einfachsten fällt mir Mathe, weil die hier mit Mathe echt zurück sind.
Am Montag steht dann auch mein erster Mathe Test an und auch ein US History Test, über alle Staaten und die Hauptstädte, die ich aber Gott sei Dank mittlerweile ganz gut drauf habe.
Wenn ihr noch mehr über meine Schule erfahren wollt, könnt ihr auch einfach mal auf die Hompage der Schule gucken: St. Francis HS 

First Day of HS

Nächste Woche stehen mir dann also meine ersten Tests bevor und mein erstes Soccer match. Ich halte euch auf dem Laufenden !

Montag, 12. August 2013

First days !

Die ersten Tage in den USA sind vorbei und es gibt eine Menge zu erzählen.

Der Flug war schon mal sehr geil. Die 8 Stunden vergingen sehr schnell. Einerseits, weil neben mir 2 Amerikaner saßen mit denen ich dann auch schon mal die ersten Wörter austauschen konnte. Des Weiteren hat jeder einen kleinen Mini Fernseher vor sich und ich konnte Iron Man 3 und ein paar Folgen How I Met Your Mother gucken :D Außerdem konnte man durch eine Kamera überhalb und unterhalb des Flugzeugs die ganze Zeit sehen, wie es um einen herum aussieht und auch wo man sich im Moment befindet, wie hoch man ist, wie lange es noch dauert etc. (wirklich cool!!!)

Da wir in Deutschland um 13:00 Uhr los geflogen sind, sind wir durch die Zeitverschiebung in Washington DC. schon um 15:30 Uhr angekommen. Wir hatten also noch den ganzen Tag vor uns ! Das Hotel (Hilton Hotel) ,in dem wir die 2 Tage verbracht haben, war wirklich sehr cool. Besonders das Frühstück. Ohhhhh das Frühstück. Genauso wie wir Deutschen es aus Filmen erwarten :D Pancakes mit Sirup, Speck und vieles mehr... 

Zum ersten mal in 30 Jahren trafen sich die Amerikaner, die nach Deutschland fliegen, und wir Deutschen! Jeder war auf einem Zimmer mit einem Amerikaner. Dies war wirklich cool. Wir konnten uns gegenseitig Tipps und Ratschläge geben und jede Frage stellen, die uns einfällt.
Am Abend spielten wir noch Kennen-Lern Spiele und fanden heraus, wo die Amerikaner in Deutschland wohnen, und wo wir alle positioniert sind. Jeder gab dem anderen Ratschläge, wohin zu gehen, was zu essen und was noch so zu klären war. Anschließend ging es (sehr müde) ins Bett.

Positionierungen der Amerikaner und der Deutschen


Am nächsten Tag ging es dann ins Zentrum von Washington DC. Zu aller erst in eine Mall, um was zu essen. Abgesehen davon, dass diese Mall riesig war, hieß sie ..... "SIMON MALL". Ist doch ein guter Start, dachte ich mir. Anschließend ging es ins State Department (zu vergleichen mit unserem Außenministerium). Wirklich eine Ehre, weil selbst viele Amerikaner nnie die Möglichkeit haben dort hinzugelangen. Anschließend ging es dann zum White House. Jetzt muss ich leider alle enttäuschen, Obama war nicht da :( haha Aber er hat mich schon angerufen und hat gesagt er kommt mal auf einen Besuch bei KFC vorbei.
Meine Mall (yeah)

White House


Danach ging es ins "National Museum of American History". Wirklich ein cooles Museum mit vielen tollen Sachen, wie z.B. dem ersten Apple-Computer, die ganzen Kleider der First Ladies, viele Sachen zum zweiten Weltkrieg und vieles mehr...


Zum Ende hin ging es dann ins Steakhaus. Wirklich lecker. Aber an eine Sache muss ich ich wirklich noch gewöhnen. Die Amerikaner packen soooooo viel Eis in ihre Getränke. Man kann sich das gar nicht vorstellen, ich wusste überhaupt nicht, wie ichmeine Cola trinken sollte !

Dann ging es zurück ins Hotel. Wir unterhielten uns noch lange mit den Amerikanern und hatten einen schönen Abend.Leider habe ich es verpasst den Hotel-Pool auszuprobieren, aber es gibt Schlimmeres :D 

Am nächsten Tag ging es dann zum Flughafen. Mein Flug nach Louisville ging erst um 16:50 Uhr, aber da wir alle schon so um 9 da waren, hatte ich noch viel Zeit. Aber Gott sei dank sind auch noch andere so spät wie ich geflogen, also konnten wir die Zeit zusammen verbringen. Am Flughafen musste ich dann auch die Erfahrung machen, dass in Amerika wirklich alles größer ist. Ich bestellte ein Sandwich und es gab die Größen big and small und ich dachte mir so: "Small is too small". Ein Fehler ! Weil Big ist big big big big big, unvorstellbar.

Mein Flug von Washington DC. nach Lousiville war besonders cool, da neben mir ein amerikanischer Soldat saß, der gerade ein Jahr in Afghanistan war und der mir alles über sein Jahr und seine Erfahrungen erzählten konnte und außerdem auch noch, was ich in KY unbedingt zu tun habe. Die 2 Stunden Flugzeit vergingen wirklich sehr schnell durch das Gespräch mit ihm und wir sind jetzt wirklich gute Freunde und wollen uns auch nochmal treffen.

Anschließend holte mich dann mein Reginal Cordinator ab, bei dem ich eine Nacht verbrachte und nun bin ich bei meinem Local Cordinator und morgen, wenn meine Gastfamilie aus dem Urlaub zurück kommt, werde ich zu ihnen gehen. Hört sich jetzt alles irgendwie bisschen stressig an und so, aber es ist echt das Gegenteil. Jeder hier ist sooooo nett, soooo freundlich, sooooo offen für alles. Ich liebe diesen "American Lifestyle". Jeder fragt dich:" How are you ? Where are you from ?" und schon entwickelt sich ein super Gespräch. Die Leute her sind wirklich richtig nett und ich habe sie jetzt schon lieb gewonnen. Und alle loben mich für mein gutes Englisch, was mir natürlich auch ganz gut gefällt haha :D

Insgesamt waren die ersten Tage sehr gut, wenn ich ihnen einen Schulnote geben würde, wäre es auf jeden Fall eine 1+! Das einzige was echt heftig ist, dass es hier so schwül ist.... Wie im Amazonas.

In den nächsten Tagen gehe ich also zu meiner Gastfamilie, lerne die Schule kennen und so...
Ich halte euch auf dem Laufenden ! 





Mittwoch, 7. August 2013

Kentucky - I'm ready !

So, morgen geht es dann endlich los.

Die letzten Tage waren schon etwas komisch.
Besonders das Abschiedsgeschenk von meinen Freunden war einsame Spitze. 
Hiermit Herzlichen Dank an alle die mitgemacht haben. Ihr seid die Besten !
Für 10 Monate werde ich also in Kentucky wohnen und zur Schule gehen. Heute habe ich dann auch endlich meinen Koffer gepackt.Natürlich wusste ich, dass ich nur 23kg in meinen Koffer tun darf, aber irgendwie dachte ich mir: ,,Das wird schon irgendwie packen." Nach anstrengenden Stunden des Packen sah die Realität dann doch ganz anders auch. Vieles musste ich raussortieren und leider hierlassen :( Aber dennoch denke ich,dass ich jetzt alles habe um dieses eine Jahr zu überleben :D

So aber um euch jetzt auch mal über meinen Wohnort zu informieren:
Kentucky ! Kentucky ? Kentucky Fried Chicken ? Das war die Antwort die ich eigentlich von jedem bekam. Aber hinter Kentucky steckt ja noch viel mehr :D
Kentucky hat um die 4.5 Millionen Einwohner und hat als Motto: United We Stand, Divided We Fall ! Klingt doch ganz nett.
Des Weiteren ist die Hauptstadt Frankfort (nicht zu verwechseln mit Frankfurt).Ich aber komme in die Stadt Lousiville. Die größte Stadt in KY und der Ort, wo sich das meiste in KY abspielt.
Louisville ist bekannt für Heimat von Lincoln, für das Kentucky Derby (das wichtigste Pferderennen) und vieles mehr... Außerdem gibt es auch einmal im Jahr ein Erdbeerfest *-* Und wer mich kennt, weiß, wie ich Erdbeeren liebe :)

Wohnen werde ich bei den Harlan's. Eine Familie bestehend aus einem Vater, einer Mutter, zwei Töchtern und einem Sohn. Der Sohn ist nur ein Jahr älter als ich, geht an die gleiche Schule wie ich, spielt Fußball und spielt auch Schlagzeug. Hört sich also richtig cool an. Generell macht die Familie total viele Sachen und klingt sehr interessant und macht auch einen total netten Eindruck und ich denke, ich werde mich dort total wohlfühlen.

Zur Schule gehen werde ich auf die St. Francis HS. Eine Privat Schule. Mit 8 Schülern pro Klasse !!! Ja ich habe mir auch so gedacht:  
Waaaaaaaaaaaaaaaas ?
Aber ich denke das wird auch eine coole Erfahrung.

Zuerst geht es dann jetzt erstmal für zwei Tage nach Washington DC. (Besuch des Weisen Hauses inklusive). Anschließend werde ich dann Samstag nach Louisville fliegen und da noch zwei Tage bei meinem Local-Cordinater verbringen, da meine Familie noch im Urlaub ist.


Ich freue mich auch schon sehr und bin gespannt, was mich so erwartet. Aber eins kann ich festhalten:
Wenn die Menschen dort auch nur halb so nett sind, wie meine Freunde hier, dann wird das ein Spitzenjahr.
Ich freue mich euch schon alle wiederzusehen !

Donnerstag, 1. August 2013

Noch eine Woche ...



So, jetzt ist es nicht mehr lange. Noch genau eine Woche. In einer Woche geht das Abenteuer dann los.
In den letzten Wochen ging's dann aber auch von einer Verabschiedung in die nächste.

Als aller erstes der letzte Schultag. Obwohl ich die meisten meiner Freunde zum letzten mal gesehen habe, genoss ich die letzten Stunde und Momente, weil Rumheulen in diesen Momenten ja schließlich auch nichts bringt :D. Aber es ist ja Gott sei dank keine Verabschiedung für immer, den nur für 10 Monate. Ich freue mich also jetzt schon auf das Wiedersehen und bin gespannt, was sich alles so in der Schule verändert hat. und mir wurde nochmal klar, diese Freundschaften halten über diese 10 Monate ! 

Letzter Schultag.

Campen darf natürlich auch nicht fehlen :D

Dann musste natürlich auch noch der Großteil meiner Familie zum letzten mal besucht werden. Aber auch, wenn ich an diese Verabschiedungen denke, gehen mir nur schöne Momente durch den Kopf. Grillen bei bei den Verwandten, die aber in der gleichen Zeit wie ich in Washington sind, was ein Zufall ! 
 Eine wunderschöne Woche mit meiner Schwester und ihrem Freund, verbunden mit dem Ausflug ins Tropical Island und in den Filmpark Babelsberg und einen schönen Ausklang mit einem Essen bei Andy's Diner (wem das nichts sagt, der sollte schleunigst nach Berlin Burger essen gehen :D). Insgesamt eine rundum gelungende Woche. Auch wenn mir das auf Wiedersehen sagen schwer tat, weiß ich, dass ich auch meine Schwester bald wiedersehen werde und wir haben jetzt schon geplant, was wir dann alles machen werden :)
Beste Schwester der Welt :)
Anschließend verbrachte ich noch ein paar erholsame Tage bei meinen Großeltern. Ebenso eine schöne Zeit, in der ich meine Großeltern viel über meine Familie dort und meine Situation dort erzählen konnte.. Sie wünschten mir auch  ganz viel Glück und eine wunderbare Zeit und, dass ich doch ja heil zurückkomme :)

Obwohl ich mich jetzt schon von den meisten verabschiedet habe, kann ich das meiste irgendwie noch gar nicht realisieren. Natürlich weiß ich, dass ich meine ganzen Freunde und meine Familie eine ganze Zeit lang nicht sehen werde, aber irgendwie kann ich es trotzdem noch nicht so ganz realisieren. Als wenn ich alle bald wiedersehen würde. Aber "bald" dauert ein bisschen :D Ich glaube spätestens im Flieger wird mir das dann alles klar.

Nun geht's also in die letzte Woche.Nochmal mit Freunden treffen, die Zeit genießen, noch einmal Werder Bremen live sehen (:D) und dann geht's auch schon bald ans packen.

In Laufe der Woche werde ich nocheinmal einen Post über meine Wohnort, meine Schule und über meine Gastfamilie machen.

ONLY SEVEN DAYS !