Montag, 12. August 2013

First days !

Die ersten Tage in den USA sind vorbei und es gibt eine Menge zu erzählen.

Der Flug war schon mal sehr geil. Die 8 Stunden vergingen sehr schnell. Einerseits, weil neben mir 2 Amerikaner saßen mit denen ich dann auch schon mal die ersten Wörter austauschen konnte. Des Weiteren hat jeder einen kleinen Mini Fernseher vor sich und ich konnte Iron Man 3 und ein paar Folgen How I Met Your Mother gucken :D Außerdem konnte man durch eine Kamera überhalb und unterhalb des Flugzeugs die ganze Zeit sehen, wie es um einen herum aussieht und auch wo man sich im Moment befindet, wie hoch man ist, wie lange es noch dauert etc. (wirklich cool!!!)

Da wir in Deutschland um 13:00 Uhr los geflogen sind, sind wir durch die Zeitverschiebung in Washington DC. schon um 15:30 Uhr angekommen. Wir hatten also noch den ganzen Tag vor uns ! Das Hotel (Hilton Hotel) ,in dem wir die 2 Tage verbracht haben, war wirklich sehr cool. Besonders das Frühstück. Ohhhhh das Frühstück. Genauso wie wir Deutschen es aus Filmen erwarten :D Pancakes mit Sirup, Speck und vieles mehr... 

Zum ersten mal in 30 Jahren trafen sich die Amerikaner, die nach Deutschland fliegen, und wir Deutschen! Jeder war auf einem Zimmer mit einem Amerikaner. Dies war wirklich cool. Wir konnten uns gegenseitig Tipps und Ratschläge geben und jede Frage stellen, die uns einfällt.
Am Abend spielten wir noch Kennen-Lern Spiele und fanden heraus, wo die Amerikaner in Deutschland wohnen, und wo wir alle positioniert sind. Jeder gab dem anderen Ratschläge, wohin zu gehen, was zu essen und was noch so zu klären war. Anschließend ging es (sehr müde) ins Bett.

Positionierungen der Amerikaner und der Deutschen


Am nächsten Tag ging es dann ins Zentrum von Washington DC. Zu aller erst in eine Mall, um was zu essen. Abgesehen davon, dass diese Mall riesig war, hieß sie ..... "SIMON MALL". Ist doch ein guter Start, dachte ich mir. Anschließend ging es ins State Department (zu vergleichen mit unserem Außenministerium). Wirklich eine Ehre, weil selbst viele Amerikaner nnie die Möglichkeit haben dort hinzugelangen. Anschließend ging es dann zum White House. Jetzt muss ich leider alle enttäuschen, Obama war nicht da :( haha Aber er hat mich schon angerufen und hat gesagt er kommt mal auf einen Besuch bei KFC vorbei.
Meine Mall (yeah)

White House


Danach ging es ins "National Museum of American History". Wirklich ein cooles Museum mit vielen tollen Sachen, wie z.B. dem ersten Apple-Computer, die ganzen Kleider der First Ladies, viele Sachen zum zweiten Weltkrieg und vieles mehr...


Zum Ende hin ging es dann ins Steakhaus. Wirklich lecker. Aber an eine Sache muss ich ich wirklich noch gewöhnen. Die Amerikaner packen soooooo viel Eis in ihre Getränke. Man kann sich das gar nicht vorstellen, ich wusste überhaupt nicht, wie ichmeine Cola trinken sollte !

Dann ging es zurück ins Hotel. Wir unterhielten uns noch lange mit den Amerikanern und hatten einen schönen Abend.Leider habe ich es verpasst den Hotel-Pool auszuprobieren, aber es gibt Schlimmeres :D 

Am nächsten Tag ging es dann zum Flughafen. Mein Flug nach Louisville ging erst um 16:50 Uhr, aber da wir alle schon so um 9 da waren, hatte ich noch viel Zeit. Aber Gott sei dank sind auch noch andere so spät wie ich geflogen, also konnten wir die Zeit zusammen verbringen. Am Flughafen musste ich dann auch die Erfahrung machen, dass in Amerika wirklich alles größer ist. Ich bestellte ein Sandwich und es gab die Größen big and small und ich dachte mir so: "Small is too small". Ein Fehler ! Weil Big ist big big big big big, unvorstellbar.

Mein Flug von Washington DC. nach Lousiville war besonders cool, da neben mir ein amerikanischer Soldat saß, der gerade ein Jahr in Afghanistan war und der mir alles über sein Jahr und seine Erfahrungen erzählten konnte und außerdem auch noch, was ich in KY unbedingt zu tun habe. Die 2 Stunden Flugzeit vergingen wirklich sehr schnell durch das Gespräch mit ihm und wir sind jetzt wirklich gute Freunde und wollen uns auch nochmal treffen.

Anschließend holte mich dann mein Reginal Cordinator ab, bei dem ich eine Nacht verbrachte und nun bin ich bei meinem Local Cordinator und morgen, wenn meine Gastfamilie aus dem Urlaub zurück kommt, werde ich zu ihnen gehen. Hört sich jetzt alles irgendwie bisschen stressig an und so, aber es ist echt das Gegenteil. Jeder hier ist sooooo nett, soooo freundlich, sooooo offen für alles. Ich liebe diesen "American Lifestyle". Jeder fragt dich:" How are you ? Where are you from ?" und schon entwickelt sich ein super Gespräch. Die Leute her sind wirklich richtig nett und ich habe sie jetzt schon lieb gewonnen. Und alle loben mich für mein gutes Englisch, was mir natürlich auch ganz gut gefällt haha :D

Insgesamt waren die ersten Tage sehr gut, wenn ich ihnen einen Schulnote geben würde, wäre es auf jeden Fall eine 1+! Das einzige was echt heftig ist, dass es hier so schwül ist.... Wie im Amazonas.

In den nächsten Tagen gehe ich also zu meiner Gastfamilie, lerne die Schule kennen und so...
Ich halte euch auf dem Laufenden ! 





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